Fliegenfischen in der Elbe
… und: wie zum Kuckuck man es schafft sich den Haken in den Arm zu schiessen ;)
… und: wie zum Kuckuck man es schafft sich den Haken in den Arm zu schiessen ;)
Alleine diese Bestandteile im Titel zu lesen „Fliegenfischen“ und „Elbe“ hätte mir noch vor wenigen Jahren ein verschmitztes Lächeln ins Gesicht getrieben. :D … heute nicht mehr … ich hab’s ausprobiert. „Uiuiui“ – mental echt anstrengend und ganz sicher nichts für jemanden, der so „fischifischi“ ist, wie ich es normalerweise bin. ;)
Mein neuestes Mantra der Entschleunigung fand hier jedoch erstmals praktische Anwendung und so konnte ich trotz aktiver Körperauslastung mich darin üben, einfach mal geduldig das Gleiche zu machen und das wieder und wieder und wieder … aber schau‘ es Dir selbst an, es war ein Höllen-Spaß mit Florian Penno von Barramundibay Guiding (seit 2020 leider „out of business“ – alles Gute, Flo ;) ), PRO Staff als Teamangler bei ILLEX:
Da die Elbe einige feine Arme hat und es auch noch ein nächstes Jahr geben wird, so hoffe ich, werde ich das hier mit Florian sicherlich noch mal vertiefen. Als nächstes werden wir dann mal Zander mit der Fliege ansteuern.
Hier sagte mir Flo aber bereits, dass das insofern schwierig ist, als das man den Streamer oft nur schwer in Strömungen weit an den Grund bekommt ohne die Spannung der Schnur zu sehr zu verlieren.
Das wird also eine erneute Herausforderung der Extraklasse. Aber mal ehrlich, das ist es doch, was wir alle suchen, oder? Schreibt gern Eure Einschätzung dazu in die Kommentare unten.
Die Rute sollte eine Klasse 8-9 sein, damit man den schnellen und krassen Kampf des Rapfens gut abfedern kann. Kleinere Rapfen würden auch mit kleinem Gerät gehen, aber da man durchaus mal Größen über den 60 cm dabei hat, ist es ratsam die größere Klasse zu wählen – wer kann den großen Rapfen schon überzeugen nicht zu beißen und den kleinen dennoch ;)
Der Köder sollte ein Streamer sein. Es kommen Größen von 6 bis 10 cm zum Einsatz, die ein fisch-Imitat darstellen.
Die Rapfen tragen den Namen „Torpedos des Süßwassers“ nicht umsonst. Sie sind irre schnell und reagieren blitzschnell. Für uns Angler ist der Bissreflex relevant, denn den gilt es zu provozieren. Direkt nach dem Auswurf des Streamers muss die Schnurr schnell eingeholt werden. Gerade bei starker Strömung, wie im Video gezeigt, ist das enorm wichtig.
Laut unserem Experten, Florian, gelten Strömungskanten und Ausläufe als beliebtes Jagdrevier der Torpedos. Das konnten wir auch nachweisen, daher ist das mal schlicht passgenau. Überall dort wo viel Sauerstoff im Wasser ist und sich gleichzeitig viel Futterfisch aufhält, sind die Rapfen anzutrefen. Man beobachtet Sie bei Ihren Streifzügen auch mal fern dieser Stellen, einfach mal die Rute durchziehen …
Die beste Jahrezeit für das Fischen auf Rapfen ist der Beginn des Frühlings bis in den späten sommer hinein, wobei je später, desto schwieriger.
Ganz kla rist, dass man auch die Kunstköder nicht zu Hause lassen sollte, wenn man einen Fang mit der Fliegenrute nicht realisieren kann. Am besten funktionieren Wobbler. Kleine Größen um die 3 bis 5 cm in silber gehalten (Elbe – trübes Wasser) oder Blinker & Spinner in ähnlichen Farbtönen und Größen – Spinner sollten nicht ein so sehr großes Blatt haben, da damit kaum Geschwindigkeit erzeugt werden kann.
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